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Donnerstag, 07-11-2019

PSI-Journal schaut hinter die Kulissen des CG Lounge Talks

Heute mal andersherum: Ursula Geppert vom PSI-Journal stellt im CG Lounge Talk vergangenen Mittwoch Steven Baumgärtner die Fragen. Hier ging es insbesondere um die Lieferantenauswahl, die Vorbereitung auf den Talk und überhaupt die Idee.

Es ist bereits der 14. CG Lounge Talk den CEO Steven Baumgärtner führt. Eigentlich stellt er dabei Partner-Lieferanten Fragen rund um aktuelle Themen und neue Produkte. Dieses Mal war es andersherum: Ursula Geppert vom PSI-Journal ließ sich nach einer Besichtigung des neuen Headquarters spontan auf ein Interview ein, denn sie interessierte neben dem neuen Gebäude auch das brandneue Format der Cybergroup das einzigartig in der Branche ist.

 

Wie sind Sie auf die Idee dieses neuen Formats gekommen?
„Die Idee dahinter war etwas Neues zu machen, etwas Anderes. Wie können wir uns und die Branche anders darstellen und was gibt es an neuen Formaten. Wir haben bereits schon viele Making of Videos gedreht, sei es bei Lieferanten oder für Kunden oder neue Produkte erklärt und vorgestellt. Wir haben ein super Setup, bestehend aus drei Mitarbeitern und das technische Equipment, ohne das alles sowieso nicht möglich ist. So drehen wir beispielsweise auf der PSI Live-Interviews, die dort sofort verarbeitet und gestreamt werden. Im Zuge des Umzugs in das neue Gebäude kam dann in einem Marketingmeeting die Idee auf einen Live-Talk mit Lieferanten und ihren neuen Produkten à la Frühstücksfernsehen zu machen. Die drei ersten Live-Talks kamen so gut an, dass wir beschlossen dieses Format fortzusetzen.“

 

Werden bestimmte Themen in den Mittelpunkt gestellt?
„Es sind immer Lieferanten-spezifische Themen, denn der Lieferant soll im Vordergrund stehen. Wir wollen mit dem Format informieren, Neuheiten und Trends zeigen, aber trotzdem soll sich der Lieferant und seine Arbeitsweise auf dieser Plattform präsentieren und seine Vorteile gegenüber Wettbewerbern aufzeigen. Anfangs war dies etwas schwierig gerade was die Öffentlichkeitsarbeit anging. Hier arbeiten wir gerne zu, denn wir haben Mitarbeiter, die für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind und die Lieferanten auf diesem Wege unterstützen und voranbringen sollen.
Grob gesagt, gibt es beim Talk mit jedem Lieferanten immer fünf Themenbereiche. Zunächst geht es um die Vorstellung des Gesprächspartners und dann folgen je nach Lieferanten vier Bereiche rund um neue Produkte, aktuelle Themen, Besonderheiten oder Produktionstechniken. Das reicht dann auch schon aus, denn die 15 Minuten Talk sind rasend schnell vorbei.“

 

Werden die Lieferanten nach bestimmten Kriterien ausgewählt oder gibt es Bewerbungen?
„Zu Beginn haben wir tatsächlich unsere Hauptlieferanten angesprochen, bei denen wir wussten, dass sie auf jeden Fall dabei sind und mit denen wir bereits Videos gedreht haben. Es gibt aber auch schon Bewerbungen für den Talk, so hat beispielsweise Timon Feld von Wellnuss, als er zu Gast in Mannheim war, von dem Talk mitbekommen und wollte diese Gelegenheit für sein Unternehmen auch nutzen. Mittlerweile hat der Talk eine relativ hohe Reichweite in die Branche bekommen, jeder kennt den Talk und es wird drüber gesprochen. Viele sehen den Talk dann und möchten selbst mal zu Gast sein.“

 

Bringt der Lieferant Produkte mit?
„Am Beispiel mbw und seinen Kuscheltieren und Quietscheentchen sieht man das der Lieferant immer eine Auswahl an Produkten und Neuheiten mitbringt, um sich bestmöglich zu präsentieren. Im Fall von mbw waren es sehr viele Produkte, manchmal werden aber auch weniger Produkte gezeigt, um Techniken und Herstellungsprozesse durch z.B. Nahaufnahmen in den Vordergrund zu stellen. Im Endeffekt sollen unsere Lieferanten aufzeigen was sie ausmacht, was sie besser können und in welchen Bereichen sie anders sind.“

 

Welche Rolle spielt der Lieferant für Sie?
„Ohne unsere Lieferanten sind wir nichts. Ohne sie produzieren wir kein einziges Produkt. Wir können zwar importieren, aber dann fehlt uns ihr weitreichendes Wissen. Auch bei Themen, die die Branche bewegen, wie z.B. Nachhaltigkeit und Umwelt, können wir nur gemeinsam mit unseren Lieferanten Zeichen setzen.“

 

Wie ist der Ablauf rund um den Talk?
„Alle reisen am Vorabend an und es erfolgt ein Technikcheck und ein Briefing zum Talk und den Themen, die besprochen werden sollen. Erste Fragen und Nervositäten werden somit neutralisiert. In einem anschließenden Abendessen können dann nochmals letzte Fragen und „Ängste“ geklärt werden und es wird über Themen wie die PSI, Hausmessen und natürlich über private Dinge gesprochen, wozu man sonst aus zeitlichen Gründen gar nicht zu kommt. Am nächsten Morgen gibt’s dann nochmal ein kurzes Briefing und eine Technikunterweisung und dann geht’s in den Talk. All dies trägt stark zur Bindung der Partner bei und hat sich bisher immer gelohnt.“

 

Wie ist die Resonanz zum Talk bisher?
„Die Resonanz ist sehr gut. Wir bekommen nach dem Talk beispielsweise WhatsApps von Großkunden, die den Talk in ihr Meeting eingebaut haben oder ihn alle zusammen geschaut haben. Wir werden in vielen Terminen dazu angesprochen. Neue Kunden werden so auf uns aufmerksam, lernen uns kennen und sprechen uns an. Viele Menschen, ob Kunden, Lieferanten, Wettbewerber oder Interessenten kennen den Talk bereits und das zählt für uns.“